Rinderquälerei für billige Produkte

In Supermärkten kann man Rindfleisch und Milchprodukte mit Discount Label zu besonders niedrigen Preisen bekommen – da kauft manch einer gleich etwas mehr von der Massenware. Natürlich haben billige Produktionswege eine unschöne Folge, nämlich schlechtere Qualität. Was aber noch viel schlimmer ist, sind die Ursachen für den niedrigen Preis, die dem Verbraucher in der Regel nicht bekannt sind. Die günstigen Produkte sind nämlich das Ergebnis von Massentierhaltung und Qualzucht. Mit artgerechter Tierhaltung lassen sich Fleisch und Milch nicht so billig produzieren. Wer etwas teurere Produkte direkt vom Bauernhof erwirbt, bekommt dafür qualitativ bessere Ware und kann sich zugleich selbst davon überzeugen, dass die Tiere gesund sind und unter akzeptablen Bedingungen gehalten werden.

Massentierhaltung

Ein zentraler Schlüssel zu den niedrigen Preisen ist die Massentierhaltung auf viel zu engem Raum. Typischerweise werden die Rinder in engen Boxen eingepfercht, in denen sie sich kaum bewegen können. Im klassischen Fall werden sie zudem noch angebunden, was zwar in Deutschland verboten werden soll, aber durch großzügige Übergangsregelungen vielerorts immer noch zulässig ist. Rinder sind von Natur aus Herdentiere, so dass eine Einzelhaltung keinesfalls artgerecht ist. In manchen Ställen steckt man daher mehrere Tiere zusammen in eine Box, was jedoch auf viel zu engem Raum dazu führt, dass es regelmäßig zu Rangeleien und Verletzungen kommt. Eine Weide wie auf einem ökologischen Bauernhof bekommen die Tiere nicht zu sehen, ja nicht einmal Tageslicht. Damit sie möglichst schnell und viel Milch beziehungsweise Fleisch abgeben, werden sie mit industriellem Kraftfutter gemästet. Zum Schlachthof transportiert man sie in LKWs, zusammengepfercht wie Ölsardinen, über lange Strecken ohne Wasser und Futter. Viele Tiere sind nach dem Transport verletzt oder qualvoll gestorben, aber so ist es am billigsten.

Quälerei der Milchkühe

Vor allem bei Milchkühen geht die Quälerei schon bei der Zucht los. Hier werden nicht die Maschinen den Tieren angepasst, sondern umgekehrt, so dass die Tiere schon genetisch krank gezüchtet werden. Die Kuh muss dann auf Grund ihres unnatürlichen Körperbaus lebenslang Schmerzen aushalten, damit der Landwirt es bequemer hat und sich beim Anschließen der Melkmaschine nicht so tief bücken muss. Und weil er das mehrmals täglich tut, komm es am Euter oft zu Entzündungen. Der Boden in der engen Box ist hart und ohne Einstreu. Die Tiere stehen im eigen Dreck, auf dem sie oft ausrutschen und sich weitere Verletzungen zuziehen.

Ist das lebenswert ?

Die Vorstellung von glücklich weidenden Kühen und Kälbern auf dem Bauernhof hat bei der Massentierhaltung keinen Platz. Die Kühe werden künstlich besamt mit Sperma, das ein Zuchtbulle beim Besteigen einer Kuh-Atrappe abgegeben hat. Das Kalb wird unmittelbar nach seiner Geburt von der Mutter getrennt und mit billigem Kraftfutter gemästet. Die weiblichen Kälber ereilt schon bald das gleiche Schicksal wie ihre Mütter, sie müssen Milch im Akkord produzieren. Die männlichen Kälber dagegen werden in engen Boxen schnell fett gemästet und dann geschlachtet. Als Lieferanten von Kalbfleisch ereilt sie das gleiche Schicksal wie die Fleischrinder, nur bereits im sehr jungen Alter. Kein Kontakt zur Mutter, kein Platz, kein Tageslicht, keine frische Luft, kein Sex, keine saftige grüne Weide wird ihnen zugestanden. Denn alles muss massenhaft und billig sein.

Fleisch essen – nur eine Frage der Gesundheit?

Essen Sie noch Fleisch? Wenn ja, dann vielleicht doch eher das von der Pute als vom Schwein oder Rind. Wir erinnern uns in diesem Zusammenhang vor allem an die mit Massentierhaltung verbundenen Umweltskandale: Der Rinderwahnsinn, in der Berichterstattung seit über 15 Jahren und auf die weniger beunruhigende Abkürzung BSE reduziert, ist den meisten Verbrauchern noch ein Begriff. Ständig kommen aber neue Schreckensmeldungen hinzu. So lasen wir zum Jahresbeginn über die alarmierenden Dioxinfunde bei der Schweinefleischproduktion. Doch in Deutschland wurde noch nie so viel Fleisch produziert wie im Jahr 2011: Zu Buche stehen ca. 8,2 Millionen Tonnen. Das in die Schlagzeilen geratene Schweinefleisch machte dabei sogar fast 70 % aus. Und was produziert wird, das kommt auch auf den Tisch.

Gesundheitliche Langzeitfolgen von Fleischkonsum

Unser Verbraucherverhalten scheint die Skandalberichterstattung zunächst zu ignorieren. Zu alltäglich ist diese beunruhigende Informationsflut geworden, um uns zum Umdenken zu bringen.
Mehr Wirkung zeigen eventuell die stetigen Informationen zur generellen gesundheitlichen Konsequenz von Fleischkonsum. In einer Zeit erhöhtem Gesundheitsbewusstseins bringen entsprechende Forschungsergebnisse die Verbraucher zu Verhaltensveränderungen. So gibt es einen beobachtbaren Trend weg vom roten Fleisch (Rind, Schwein und Lamm) zu weißem Geflügelfleisch. Langzeitstudien, die etwa in den USA über 10 Jahre angelegt wurden, haben die Argumente hierzu geliefert: Bei vergleichbaren anderen Gesundheitsfaktoren haben die Esser von rotem Fleisch ein bis zu 1,5 % höheres Risiko zu sterben als Menschen, die solches rotes Fleisch meiden. Vor allem Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und auch Krebs sollen zu Lasten dieser Ernährungsweise gehen. Gerätselt wir noch über die Ursachen: In Verdacht stehen ein hoher Gehalt von gesättigten Fettsäuren und Eisen in rotem Fleisch als Auslöser genannter Erkrankungen.

Massentierhaltung auch ein Umweltproblem

Während die gesundheitlichen Argumente heute hinreichend bekannt sind, wird der Umweltproblematik in Verbindung mit Fleischproduktion noch recht wenig Beachtung geschenkt. Dabei kann man durchaus vom Klimakiller Fleisch sprechen. 15 bis 25% des weltweit verbrauchten Wassers fließen in Viehzucht. Mit 20 % Ausstoß von Treibhausgasen stehen für Fleischproduktion gehaltene Tiere noch vor den Werten sämtlicher Verkehrsmittel. Um es noch griffiger zu machen, formulierte das britische Magazin “New Scientist”: Die Herstellung von einem Kilogramm Rindfleisch ist so klimaschädlich wie eine Autofahrt von 250 Kilometern. Der Schaden kann eventuell noch höher veranschlagt werden: Viele Studien berücksichtigen nicht den Energieverbrauch von Rinderfarmen und den resultierenden Fleischtransport zu den Märkten weltweit.

Welche Alternativen Sie haben

Der Bauernhof mit einer Tierhaltung, wie man es von früher kannte, ist so wieder eine Alternative geworden. Artgerechte und biologisch kontrollierte Haltung verbessert nicht nur die Fleischqualität. Auch die erwähnte Aufnahme von Schadstoffen wird verringert. Klimakiller Fleisch kann dann sogar seinen Ruf als Umweltschädiger deutlich verbessern: Schwedische Forscher belegen, dass Ökorinder, die auf der Weide stehen und kein Kraftfutter bekommen, bis zu 40% weniger Treibhausgase produzieren. Es spricht also viel dafür, dass Sie Ihre Einkaufs- und Ernährungsgewohnheiten umstellen. Wer nicht gleich zum Vegetarier wird, sollte seinen Fleischkonsum, besonders den von rotem Fleisch, stark reduzieren. Wenn Sie Fleisch und Wurstwaren kaufen, dann vom kontrollierten Bauernhof und aus geprüften Schlachtbetrieben. Sie tragen so zu Ihrer persönlichen Gesundheit und der unseres gemeinsamen Planeten bei.

Regionale Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von Lebensmitteln

Lebensmittel legen häufig, bevor sie beim Endverbraucher auf dem Teller liegen, einen weiten Weg zurück. Bei manchen Lebensmitteln ist das lohnenswert, da sie hier nicht angebaut werden können. Dazu zählen Kaffee, Bananen und Orangen. Aber ein anderer, sehr großer Anteil unserer Nahrung kann regional angebaut werden. In solchen Fällen ist es aus ökologischen und ökonomischen Gründen sinnvoll, auf regionale Lebensmittel zurückzugreifen.

Saisonale Lebensmittel

Regionale Lebensmittel sind zumeist auch saisonale Lebensmittel. Hervorragend eignen sich die deutschen Äcker zum Anbau von Getreide, Kartoffeln, Sommergemüse wie Tomaten oder Gurken und Wintergemüse wie Kohl. Damit diese regional erzeugten Lebensmittel auch regional vermarktet werden können, sollten einige Marketingstrategien verfolgt werden. Eine davon ist beispielsweise der Zusammenschluss mehrerer Milchproduzenten, die gemeinsam unter einem Label Milchprodukte wie Joghurt, Butter oder Quark erzeugen. Hierdurch stehen mehr Ressourcen zur Erzeugung und Vermarktung zur Verfügung, gleichzeitig wird ein gemeinsames Produkt beworben und das unternehmerische Risiko des einzelnen Milchbauern sinkt enorm. Neben der gemeinsamen Vermarktung steht den Bauern auch hier der Verkauf in einem Hofladen offen.

Verkauf von regionalen Erzeugnissen

Neben dem Verkauf regionaler Produkte in einem Hofladen können Produzenten, deren Läden kurze Öffnungszeiten haben, eine personalfreie Verkaufsfläche anbieten. Die Kunden nehmen sich hier die Produkte, die sie benötigen, und werfen Geld in eine Kasse. Dieses Prinzip basiert auf Vertrauen und spricht auch nur einen kleinen Kundenkreis an. Daher sollten die Produzenten, die regionale Lebensmittel vermarkten möchten, sollten mehrere Möglichkeiten zur Vermarktung nutzen.Eine weitere Möglichkeit, regionale Lebensmittel zu vermarkten ist der Verkauf auf in der Umgebung stattfindenden Wochenmärkten. Hier finden die Erzeuger relativ schnell einen festen Kundenstamm, der dem Erzeuger in der Regel treu bleibt. Gerade Marktbesucher, die regionale Lebensmittel kaufen möchten, achten nicht ausschließlich auf den Preis. Die Kunden hier legen aber auch Wert darauf, zu wissen, woher ihre Produkte stammen.

 Lebensmittel online kaufen

Eine weitere Möglichkeit ist die, regionale Lebensmittel online zu vermarkten. Diese wird durch etliche Erzeuger regional in Form einer Frischekiste angeboten. Hier hat der Kunde eine Art Abonnement, er erhält jede Woche eine Kiste regionale Lebensmittel. Die Größe der Kisten richtet sich dabei meist nach der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen. Der Kunde kann die Frischekiste wöchentlich auch abbestellen oder aussetzen, er kann sie aber auch um einige regionale Lebensmittel erweitern, die er gerne zusätzlich hätte.

Eine effektive Möglichkeit, regionale Lebensmittel zu vermarkten, ist ein Vertrag mit einem regionalen Supermarkt, der die Abnahme bestimmter Mengen garantiert. Hier sind die Abnahmepreise jedoch geringer als der Preis, der für die Produkte im Direktverkauf erzielt werden könnte. Allerdings spart sich der Erzeuger selbst auch Personalkosten.

Frische Bauernhof Eier von Hühnern aus Bodenhaltung

Man steht vor dem Regal mit den Eiern im Supermarkt und wundert sich über die Preisunterschiede. Mancher Käufer fragt sich sicherlich, woher diese Unterschiede rühren. Sehr entscheidend beim Preis ist die Haltungsform der Hühner. Von Bodenhaltung bis hin zur Käfighaltung liegen sehr große Unterschiede, die sich im Preis widerspiegeln. Je besser die Haltung, desto teurer das so erzeugte Endprodukt.

Das Bild, das wir von glücklichen Hühnern auf dem Bauernhof in Bodenhaltung in unseren Köpfen haben, ist leider heute in der Praxis kaum noch durchführbar. Sicherlich gibt es auch heute noch den ein oder anderen Bauernhof, auf dem Eier in Bodenhaltung erzeugt und verkauft werden. Selbstverständlich ist dieser Eierverkauf aus Bodenhaltung nicht die einzige Einnahmequelle des Bauernhofs. Das Bild, dass die Eier im Supermarkt von glücklichen Hühnern stammt ist sicherlich nicht ganz richtig. Die Eier werden heute in großen Legefarmen erzeugt.
Zwischenzeitlich wurden aus dem kleinen Bauernhof größere oder große Anwesen, die schon fast einer Fabrik ähneln. Hier werden meist Eier aus Bodenhaltung und andern Haltungsformen sowie Geflügelfleisch erzeugt.
Leider werden in Deutschland immer noch zu wenig Hühner in Bodenhaltung gehalten. Die Käfighaltung ist nach wie vor die vorherrschende Haltungsform für Geflügel.

Bei der Haltung auf dem Boden ist darauf zu achten, dass den Hühnern genügend Platz zur Verfügung steht. Es ist ein großer Kotkasten und Sitzstangen und Legenester anzubringen. Besonderes Augenmerkt sollte auf die Anordnung der Futterbehälter gelegt werden, damit diese nicht durch Kot und sonstigen Schmutz verunreinigt werden.

Wer nun sicher gehen möchte, dass das Ei auf dem Frühstückstisch aus Freilandhaltung auf einem Bauernhof stammt, sollte die Eier direkt beim Erzeuger erwerben. Informationen über die HErkunft kann zudem der auf dem Ei aufgedruckte Stempel geben. Meistens finden Sie in den Deckeln der Eierkartons die Erklärung zu diesem Stempel.

KÄFIGHALTUNG

Streit in der Agrarindustrie – Käfighaltung insbesondere Kleingruppenhaltung der Legehennen!

Die EU hat nun neue Strategien beschlossen, die den Tierschutz für die kommenden Jahren verschärfen soll. So soll schlussendlich erreicht werden, dass auch andere EU Länder, deren laxen Vorschriften in Bezug auf Tierschutz abschaffen sollen.Auslöser für diese Haltung ist die mangelhafte und desolate Umsetzung des Gesetztes für Käfighaltung von Legehennen durch viele EU Länder. Seit dem Jahre 2010 ist das Verbot in Kraft getreten Legehennen in Massenhaltung zu besitzen. Nur Kleingruppenhaltung dürfen in diesen schrecklichen Batterien gehalten werden. Dieses Gesetzt wurde jedoch von vielen Ländern nur sehr mangelhaft bis kaum umgesetzt und so soll eine neue Gesetzgebung auf dem internationalen EU Raum gebracht werden.

Der Bauernhof – Das oberste Ziel ist die artgerechte Haltung von Hühnern

Auch Hühner brauchen eine artgerechte Haltung und so soll nur mehr in Kleingruppenhaltung die Produktion fortgesetzt werden können. Deftige Strafen sollen für jene Produktionen in Kraft treten, die eine Kleingruppenhaltung unterbinden. Der Bauernhof ist noch immer die beste Alternative für eine gesunde Henne die uns tagtäglich mit frischen Eiern versorgt.Bereits in Berlin wurde aus diesem Grunde eine Demonstration abgehalten, die unter dem Motto “Bauernhof statt Agrarindustrie” stand. Viele Menschen entschlossen sich bei dieser Demo teilzunehmen und so Ihren Mut zur Veränderung preiszugeben. Der Bauernhof als natürlicher Lebensraum für Hühner, so sollte das Ziel für die Zukunft sein. Deswegen rufen viele verschiedene politische Parteiorganisationen, unteranderem die Grünen, auf sich für diese Tiere einzusetzten. Wobei auch der Tierschutz gegenüber anderen Tieren, deutlich verschärft werden muss. Hierzu braucht man nur die derzeitige Situation der Austragungsstätte für die EM 2012 beachten. Der Massenmord an Tausenden von Hunden soll der Vergangenheit zugesprochen werden.
Die Zukunft wird entscheiden ob Regierungen und EU gemeinsam an einem Strang ziehen, den Bauernhof als Lebensraum für viele Tiere, wie den Hühnern anerkennen und der Tierschutz bestmöglich verschärfen.

Freilandhaltung – Hühnereier

Wenn Sie Hühnereier vom Bauernhof aus der Freilandhaltung kaufen, dann können Sie sicher sein, dass diese Hühner eine einwandfreie Haltung genießen. Gerade bei dieser Hühnerhaltung muss gewährleistet sein, dass die Hühner keinen Platzmangel haben und genügend Auslauf genießen können. Aus diesem Grund werden diese Hühner zwar in Stallungen, aber dennoch in einem freien Gelände gehalten, so dass die Hühner das frische Gras und auch die dazugehörigen lebensnotwendigen Nahrungsmittel für Hühner vorhanden sind.

Bei der Freilandhaltung muss ein Auslauf pro Huhn von etwa 4 Quadratmeter gewährleistet werden, damit der Bauernhof diese Deklarierung aufnehmen darf. Die Stallungen, in denen sich die Hühner bei Nacht zurückziehen können, müssen demnach immer offen stehen. So haben die Hühner auch die Möglichkeit, sich bei Gefahr von Oben in den Stallungen zu verstecken. Aber auch die Stallungen müssen so groß sein, dass die Hühner auf dem Bauernhof keine Enge verspüren und sich trotzdem frei bewegen können.Ein weiterer Punkt bei der Freilandhaltung ist die Nahrungsaufnahme. Die Hühner müssen auf der Wiese so viel Freiraum haben, dass trotz Ausscheidungen des Geflügels der Graswuchs auf dem Gelände nicht beeinträchtigt wird. So können die Hühner am Bauernhof, welche die Freilandhaltung genießen, sich neben dem Futter auch noch von Würmern und Käfern, die zur Bildung der Eier maßgeblich beteiligt sind, ernähren. Außerdem fördert die Aufnahme von kleinen Steinchen die Verdauung. Diese brauchen die Hühner, damit die Körner im Magen zermahlen und dazu auch besser verdaut werden können.

Manche Bauernhof Hühner, die in der Freilandhaltung gehalten werden, genießen einen überaus geschützten Raum im Winter oder bei Regen. So können Sie beispielsweise am Bauernhof beobachten, dass ein großes Gehege, fast wie ein Wintergarten, auf der Wiese aufgestellt wurde und mit den Stallungen verbunden ist. In der Freilandhaltung ist dies üblich, damit sich die Hühner auch bei Regen oder wenn Schnee auf der Wiese liegt, trotzdem in der frischen Luft bewegen können.

Bio-Eier – Freilandhaltung mit Futter aus ökologischem Anbau

Der Trend setzt sich seit vielen, vielen Jahren fort. Nicht nur nach Tierfutterskandalen und verseuchtem Fleisch im Handel, wächst der Bedarf an Bio-Lebensmittel-Produkten vom Bauernhof direkt in Deutschland.

Gerade bei Fleisch und Tierprodukten ist die Nachfrage enorm gestiegen in den letzten Jahren.

Auch Eier bekommt immer man mehr und mehr unter den bekannten und weniger bekannten, und teilweise fragwürdigen Biosiegeln des Handels. Denn nicht überall wo Bio drauf steht ist Bio drin.

Echte Bio-Eier sind am Besten, wenn sie direkt von einem zertifizierten Naturlandbetrieb, was ein kleiner oder ein mittelgroßer Bauernhof mit zum Beispiel eigener Tierhaltung sein kann, kommen.

Das Futter für die Bio-Eier-legenden Hühner sind dann aus ökologischem Anbau, und werden vom Bauernhof direkt eingekauft, und überprüft. Das heiß dann auch, dass die Qualität der Eier viel, viel besser ist, und genau das schmecken sie auch dann: Es schmeckt eben mehr nach Natur.

Das Eigelb ist auch gelber, und das Eiweiß, nicht so weiß. Die Eier sind dann in der Packung zwar nicht alle identisch gleich groß, aber das ist natürlich kein Nachteil für den Verbraucher. Die Verabreichung von Antibiotika und anderen Medikamenten bei den Tieren, beim Bauernhof direkt und in der Nahrungskette vorher, sind bei Naturlandbetrieben verboten.

Zudem ist es Gesetz, dass sechs Quadratmeter je Tier Mindestfläche beim Bauernhof direkt vorhanden sein müssen. Schnäbelkürzen ist bei den Tieren nicht erlaubt.

Im Stall sieht es so aus, dass jeweils sechs Tiere sich einen Quadratmeter Stallfläche teilen. Für die Stallhaltung auf dem Bauernhof direkt für die Hühner gilt ebenfalls eine artgerchte Haltung: Mindestens acht Stunden beleuchtungsfreie Ruhephasen sind für den Bauern einzuhalten.

Bio-Eier sind nicht nur besser für den Verbraucher, sondern auch für das Tier und die Nahrungskette.

Am Besten sie kaufen beim Bauernhof direkt.

Hühnereier – erster Überblick

Durch mein Umzug aus der Großstadt ins Umland bin ich in den Genuss gekommen Eier von wirklich glücklichen Hühner zu essen. Unsere Nachbarin hat nämlich so ca. 10 Hühner und alles was über den Eigenbedarf hinausgeht wird an die Nachbarn verteilt. Danach musste ich mich natürlich gleich mit dem Thema beschäftigen. Und es ist schon grausam, wie in Deutschland mit dem Produkt Huhn umgegangen wird. Ich schreibe mit Absicht Produkt und nicht Tier, da es sich bei einem Tier ja eigentlich um ein Lebewesen handelt. Allerdings kann man von den meisten Hühner nicht behaupten, dass sie Leben.
Ein Glück sind die alten Legebatterien seit 2010 verboten. Als Nachfolger gibt es jetzt die sogenannten Kleingruppenhaltung. Solche Fabriken nehmen ein Teil der Eier und lassen daraus mit Hilfe von Wärmezufuhr die Kücken schlüpfen. Leider kann man für en Zweck nur die weiblichen Hühner benutzen, so dass die Hälfte der Kücken weggeschmissen wird.

Man unterscheidet zwischen den Verschiedenen Haltungsformen

Die Deutschen achten wirklich beim Eier kaufen darauf, wie die Hühner gehalten werden. Aus diesem Grund können die so in Deutschland produzierten Eier bei weitem nicht den Bedarf decken.  In Supermärkten werden keine Eier aus Kleingruppenhaltung mehr angeboten, der Grund dafür ist einfach, dass diese Eier nicht gekauft wurden.
4 von 5 Eier werden aus dem europäischen Ausland importiert.
Dieses kann man nicht an der Verpackung erkennen, den diese ist meist für den deutschen Markt. Aber der Stempel auf dem Ei verrät die Herkunft.

Diese Eier werden in Deutschland weiterverarbeitet. So findet man Eier aus Kleingruppenhaltung in Nudeln, Backwaren und Fertiggerichten. Woher nämlich diese Eier stammen interessiert kaum jemanden.